Trainieren Sie den 30-Sekunden-Pitch!

Aufmerksamkeit und Interesse wecken und damit im Gedächtnis Ihres Gegenübers haften bleiben: Das können Sie schaffen, wenn Sie den 30-Sekunden-Pitch trainieren. Im letzten Blogartikel zeigte ich Ihnen, was daran besonders ist und über welche Themen Sie sprechen können. Jetzt geht es um die Umsetzung.

Frau übt mit Handy den 30-Sekunden-Pitch vor dem Spiegel.Strategisch den 30-Sekunden-Pitch trainieren

Sie möchten auf sich und Ihre Kompetenzen oder Ihre Ideen aufmerksam machen. Es geht darum, Interesse zu wecken – das ist viel mehr als zu informieren.

Sie werden sehen, mit wenigen zurechtgelegten Sätzen klappt das gut! Nun verrate ich Ihnen ein paar hilfreiche Tipps, wie Sie in mehreren Etappen den 30-Sekunden-Pitch trainieren. In einer halben Minute erzählen Sie Ihre Geschichte mit maximal 60 Wörtern.

Tipps fürs Training

  • Schreiben Sie als erstes fünf bis sechs Sätze auf. Darin nennen Sie Ihren Namen, erwähnen Ihre Kompetenzen und beschreiben Ihre Projekte beziehungsweise Ihre Erfolge.
  • Formulieren Sie zum Schluss ein Folgeimpuls. Das heißt: Ermöglichen Sie Ihrem Gegenüber, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben.
  • Feilen Sie an der Sprache. Verwenden Sie kurze und prägnante Wörter und Sätze – frei von Hilfsverben und im lebendigen Aktiv.
  • Benutzen Sie keine Schriftsprache, verwenden Sie Ihr eigenes Sprachmuster.
  • Streichen oder erweitern Sie Ihren Text, bis Sie auf circa 60 Wörter kommen.
  • Sprechen Sie den Text  auf Ihr Handy und hören sie ihn anschließend ab – jede Aufnahme darf höchstens 30 Sekunden dauern! Achten Sie darauf, wie Ihre Stimme wirkt.
  • Üben Sie das freie Sprechen vor dem Spiegel – bis Ihr Pitch, Ihre Stimme und Ihre Körpersprache Sie selbst überzeugen,
  • Testen Sie anschließend Ihren Pitch im Freundeskreis. Dann wissen Sie, dass er bei anderen gut ankommt.
  • Trainieren Sie, bis Ihr Pitch wie auf Knopfdruck abrufbar ist.

Der erste Einsatz Ihres Pitchs

Begegnen Sie Ihren Gesprächspartnern auf Augenhöhe! Geben Sie sich natürlich, sympathisch und offen. So schaffen Sie Vertrauen und beweisen Ihre Kompetenz.

Ein Beispiel für einen 30-Sekunden-Pitch
(Betonungen kursiv)

Ich bin Anni Hausladen aus Köln. Mein Unternehmen nenne ich Klüngeln & Co. Mit Klüngeln meine ich aktives Netzwerken. Und wie das erfolgreich gelingt, vermittle ich in verschiedenen Coachings. Und zwar so, dass Sie in Ihrem fachlichen Bereich gut vernetzt sind. Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen gern später mehr dazu erzählen.

Also dann, üben Sie fleißig! Sie werden sehen, es kann richtig Spaß machen.

Haben  Sie schon Erfahrungen damit gemacht? Dann freuen wir uns auf Ihren Kommentar!

 

30-Sekunden-Pitch

Zwischen Tür und Angel auf sich aufmerksam machen – der ideale Tipp dafür ist der 30-Sekunden-Pitch. Er hilft uns zu sagen, was anderen im Gedächtnis bleibt. Hier mein kleiner Ratgeber für Sie!

Gelegenheiten für einen Pitch gibt es viele, wie diese Beispiele zeigen:

… am Stehtisch, bei einer Tasse Kaffee, in der Kantine, beim Meeting in der Pause, auf einem Verbands-  oder Netzwerktreffen oder bei einer Führung.

WAS ist besonders am 30-Sekunden-Pitch?

Frau überlegt für einen 30-Sekunden-PitchEr ist viel mehr als eine kleine Plauderei, aber weniger als ein Small Talk – und er will sorgfältig geplant sein. Denn das Ziel bestimmt den Weg. Beispiel: In den 30 Sekunden vermitteln Sie Ihre Kompetenzen positiv – so machen Sie sich für Ihr Gegenüber interessant.

Zu WEM spreche ich, WEN spreche ich an, WER steht mir gegenüber?

Sprechen Sie zu einer Kollegin aus einer anderen Abteilung,  zu einer Kundin, einer Vorgesetzten oder einem Spezialisten aus einem anderen Fachbereich? Einer Kundin erzählen Sie etwas anderes als einem Verbandsmitglied.

WAS ist für mein Gegenüber interessant – beziehungsweise soll die/der andere von mir wissen?

Mann und Frau führen einen 30-Sekunden-PitchThemen für einen gelungenen 30-Sekunden-Pitch sind …

  • Ihr Fachwissen über Kundenbetreuung, IT oder Rechnungswesen
  • Ihre Erfahrung mit dem Projekt XY, Prozessoptimierung oder Change Management
  • Ihr Zielgruppen-Know-how zu Ansprache, Erwartungshaltung oder Kaufentscheidung
  • Ihre Kontakte zu Entscheidern, Netzwerken oder Ortspolitikerinnen
  • Ihre besonderen Qualifikationen wie Gremienarbeit, landesspezifische Kenntnisse oder Teamleitung

Bevor es mit dem Pitch losgeht, brauche ich die Aufmerksamkeit der Anderen.  WIE schaffe ich das?

Indem Sie etwas Nettes sagen, beispielsweise eine kleine Wertschätzung – und Sie merken, wie man Ihnen zuhört.

Erst dann geht es los. 

WIE erzähle ich, WIE gestalte ich die Dramaturgie?

Entscheiden Sie sich für jeweils einen Aspekt aus jedem der vier folgenden Themen – und die 30 Sekunden sind im Nu vorbei!

  • zum Einstieg: Namen, beruflicher Titel oder Abteilung
  • Erwartung/Aufmerksamkeit wecken: Arbeitsfeld,  Netzwerk, besondere fachliche Kompetenzen oder persönliche Skills
  • der dramaturgische Höhepunkt: Erfolge, Verantwortungsbereiche oder aktuelle Position, die sich zum Beispiel aus den Skills ergeben
  • aktives Fragen zum Ausstieg: um von Ihrem Gegenüber etwas zu erfahren und dadurch ins Gespräch kommen

Im nächsten Beitrag erzähle ich Ihnen, wie Sie den 30-Sekunden-Pitch erfolgreich einsetzen.

 

Small Talk im Aufzug

Das Kurz-Gespräch im Aufzug – entspannt plaudern!

Vorweg: Hier geht es nicht um klassischen SmallTalk!

  • Wenn die Aufzugstür aufgeht, beginnen  Sie beim Betreten das kurze Gespräch mit einem freundlichen Menschen, die kein Gespräch im Aufzug führen – Zeichnung von Gerda Laufenberg.„Guten Morgen” – oder was zu dieser Zeit üblich ist.  Schweigend einsteigen wirkt unhöflich.
  • Schauen Sie geradeaus auf die Tür. Richten Sie ihren Blick nicht auf den Boden. Gesenkter Blick wirkt unsicher.
  • Wird es eng im Aufzug, beginnen Sie das Kurz-Gespräch mit kleinen Sätzen wie „Oh, jetzt wird es eng!” oder „Ich muss Ihnen leider auf die Pelle rücken …” können die Stimmung entspannen.
  • Beginnen Sie kein Zweier-Gespräch im Aufzug, wenn andere dabei sind – es könnte eher unangenehm sein.
  • Klar, können Sie über das Wetter sprechen, eine humorvolle Bemerkung über den langsamen Aufzug machen oder sich über die bevorstehenden Feier- beziehungsweise Brückentage austauschen.
  • Bleiben Sie entspannt, die durchschnittliche Fahrtdauer beträgt lediglich 20 bis 30 Sekunden.
  • Öffnet sich die Tür wieder, steigen Sie mit einer Abschiedsfloskel aus:  „Noch einen schönen Tag!” oder Entspannten Feierabend!”

Im Unternehmen oder zu Besuch bei Kunden: So können Sie sich bei einem Gespräch im Aufzug wohl fühlen und bleiben in guter Erinnerung.

Begegnen Ihnen im Aufzug Vorgesetzte, die Sie fragen: „Was machen Sie im Unternehmen?” empfehle ich Ihnen, nur zwei, drei Sätze zu sagen.

Antworten Sie …

  • in welcher Abteilung Sie arbeiten
  • was Ihr beruflicher Schwerpunkt ist
  • woran Sie gerade erfolgreich arbeiten

Damit wird das Kurz-Gespräch im Aufzug vorbei sein – denn die Fahrt ist zu Ende.  Mit den richtigen Fragen, Antworten oder launigen Anmerkungen können Sie in guter Erinnerung bleiben. Und wer weiß – vielleicht kommet der oder die eine Vorgesetzte nochmals mit einer interessanten Aufgabe auf Sie zu.

Auf den 30-Sekunden-Pitch komme ich später zu sprechen.

Möchten Sie mir Ihre Erfahrungen mit solchen kleinen Gesprächen im Aufzug schildern? Oder haben Sie Tipps, wie man sich am besten während der Auf- oder Abfahrt unterhalten kann?

Dann hinterlassen sie doch einen Kommentar – ich freue mich!

Small Talk: Verabschiedung

Abschied – der Gesprächsausstieg

Abschied nehmen: Frau winktDer Abschied ist die vierte Phase des Small Talks. Fällt er freundlich aus, hinterlässt er ein gutes Gefühl und beschert uns beim nächsten Treffen ein freundliches „Hallo”. Genau das brauchen Sie für erfolgreiches Netzwerken beziehungsweise Klüngeln.

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Small Talk: Gemeinsamkeiten finden

Vom Ping Pong zu den Gemeinsamkeiten
Gemeinsamkeiten entdecken erleichtert das Small-Talk-Gespräch.

Wie sinnvoll und richtig es sein kann, ein Gespräch mit der Ping-Pong-Methode zu beginnen, haben Sie im letzten Beitrag gelesen. Von Hölzchen aufs Stöckchen zu kommen, kann den Einstieg in den Small Talk leichter machen.

Durch die spontanen, sich aus der jeweiligen Situation ergebenden Fragen oder Erzählungen, entdecken Sie Gemeinsamkeiten mit Ihrem Gegenüber.

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Small Talk: vom Hölzchen aufs Stöckchen

Ping Pong bedeutet: vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen

Das Ping Pong des Smal Talk: vom Hölzchen aufs Stöckchen kommenSmall Talk ist ein Ping-Pong-Spiel von Gedanken, Ideen, Interessen. Damit lässt sich ein unbeschwertes Miteinander schaffen. Das heißt: Sie führen kein Fachgespräch und
keinen Monolog, sondern immer einen Dialog.

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Small Talk: Blickkontakt aufnehmen

„Schauen und hören” war das Thema des vorangegangenen Beitrags. Darin zeigte ich Ihnen einige Möglichkeiten, ins Gespräch zu kommen. Jetzt stelle ich Ihnen eine weitere Variante vor.

Beginnen Sie mit der nonverbalen Kommunikation. Möchten Sie mit jemandem ins Gespräch kommen, nehmen Sie mit der Person Blickkontakt auf. Stehen Sie mit mehreren Leuten zusammen, dann lassen Sie Ihren Blick in der Runde schweifen.

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Schauen und hören – Small Talk

Auf einem Event: Themen für den Small Talk finden

Wenn Sie eine Veranstaltung oder Treffen besuchen und nach einer Idee für ein Smal-Talk-Thema suchen: Entspannen Sie sich! Schauen und hören Sie sich erst einmal in Ruhe um. Was gibt es zu sehen? Worüber reden sie anderen? Welche Eindrücke haben Sie vom Raum oder von der Umgebung?

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Small Talk – Selbstmotivation

Das Warming-up: sich selbst motivieren und neugierig sein

Selbstmotivation und neugierig sein: Bereiten Sie sich vor dem nächsten Event auf den Small Talk vor!Bevor Sie zu einem Meeting, einer Tagung oder einer Party gehen, fragen Sie sich vielleicht so manches Mal: „Interessiert mich das Thema oder die Feier? Oder interessieren mich die Menschen, die ich dort treffen werde?” Ein Schub Selbstmotivation wäre jetzt gut.

Machen Sie sich selbst neugierig, motivieren Sie sich selbst. Umso leichter fällt Ihnen der Small Talk!

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